In einem persönlichen und wertschätzenden Rahmen wurden am 30.01.2026 sechs Pat:innenpaare des Förderjahrgangs 2023 nach drei Jahren Förderzeit aus dem Programm „Hand in Hand“ verabschiedet. In den Räumen von Archimedes New Ventures in Bielefeld kamen Patenschüler:innen, Pat:innen sowie die Programmleitung zusammen, um gemeinsame Wege, gewachsene Beziehungen und wichtige Entwicklungsschritte zu würdigen.
Die Atmosphäre war geprägt von Offenheit, Dankbarkeit und spürbarem Zusammenhalt. In Gesprächen und Beiträgen wurde deutlich, wie sehr verlässliche Begleitung Orientierung geben und Selbstvertrauen stärken kann. Besonders eindrücklich brachte es der Patenschüler Ahmed auf den Punkt: „Wäre nicht mein Pate, Willy da, würde ich niemals stehen, wo ich jetzt stehe: vor den Abiturprüfungen.“
Auch bei weiteren Patenschüler:innen wurde sichtbar, wie sich Perspektiven in Richtung Ausbildung und Studium konkretisieren. Faysal berichtete, dass er heute Medizinphysik im dritten Semester studiert und langfristig das Ziel verfolgt, in seiner Heimat Syrien ein Gesundheitssystem mit aufzubauen – „ähnlich wie das, was wir jetzt in Deutschland haben“. Georg, der aus der Ukraine kommt, beschrieb den Stellenwert des Programms ebenfalls sehr klar: Es sei „nicht nur hilfreich“, sondern „sozial gesund für junge Menschen“, weil es Beziehungen ermöglicht, neue Kontakte schafft und stärkt. Zugleich gab er Einblicke in seinen nächsten Schritt: „Ich mache eine Ausbildung als Fachinformatiker für Daten- und Prozessanalysen“ und befindet sich kurz vor seinen Zwischenprüfungen.
Auch die Pat:innen betonten die Bedeutung von Vertrauen, Ermutigung und Kontinuität. Eine Stimme aus dem Kreis würdigte seinen Patenschüler ausdrücklich als „großartigen Menschen“ und lobte: „Er hat wirklich großartige Arbeit gemacht. Hut ab.“ Die Verabschiedung machte damit sichtbar, wie Patenschaften über drei Jahre hinweg Orientierung geben, Beziehungen stärken und konkrete nächste Schritte in Bildung und Beruf begleiten können.
