Mit dieser Frage beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte im Rahmen ihrer Berufsorientierung bei einem Besuch des Friedrich v. Bodelschwingh Berufskollegs Zionswald.
Die zuständigen Lehrerinnen des Berufskollegs stellten anschaulich und praxisnah die zweijährigen Bildungsgänge zur Kinderpflege und zur Sozialassistenz mit jeweils integrierten Praxisanteilen vor. Beide Ausbildungen führen zu staatlich anerkannten Helferberufen und eröffnen vielfältige berufliche Perspektiven.
Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger arbeiten eng mit Erzieherinnen und Erziehern zusammen und unterstützen sie bei der Betreuung und Förderung von Kindern in Kindertageseinrichtungen. Sozialassistentinnen und Sozialassistenten begleiten, unterstützen und versorgen Menschen, die ihren Alltag nicht selbstständig bewältigen können.
Aufnahmevoraussetzung für beide Ausbildungen ist der erste Bildungsabschluss. Eine erfolgreich absolvierte Ausbildung ermöglicht weiterführende Ausbildungen im sozialen Bereich.
Bei einem Rundgang durch die Fachräume erhielten die Teilnehmenden zudem einen anschaulichen Einblick in die praktischen Unterrichtsinhalte.
Der Besuch bot den Schülerinnen und Schülern eine wertvolle Orientierung über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in den sozialen Helferberufen – sowohl in der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen als auch mit Kindern bis zum Schuleintritt.
Die Leitungen des Projekts „angekommen“ sowie des Förderprogramms „Hand in Hand“ der Böllhoff Stiftung bedanken sich herzlich bei den Lehrerinnen des Friedrich v. Bodelschwingh Berufskollegs für die informative, engagierte und motivierende Vorstellung der beiden Ausbildungsgänge.
